Bei der Kampfsportart Taekwondo handelt es sich um eine Kampfkunst, die aus Korea stammt. Der Name Taekwon-Do bezeichnet dabei die drei Elemente, die dieser Kampfkunst zugrunde liegen, die Fußtechnik, die Handtechnik sowie den Weg.

Taekwondo unterscheidet sich in einigen Punkten von anderen asiatischen Kampfkünsten, so wird den Füßen deutlich mehr Bedeutung zugemessen und was die Techniken betrifft, kommt es in erster Linie auf Geschwindigkeit und Dynamik an.

Der Ursprung des Taekwondo liegt, trotz einer Jahrtausende alten Kampfkunst-Tradition in Korea, im japanischen Karate und entstand etwa um 1945 herum. Damals kehrten viele Koreaner, nach der Unabhängigkeit des Landes, wieder in ihre Heimat zurück und begannen damit, das japanische Karate, welches sie zuvor im Ausland gelernt hatten, in der Heimat weiterzugeben, woraus sich im Laufe der Jahre eine eigenständige Kampfkunst entwickelte.

Diese hörte zunächst auf den Namen „Dangsudo“, was in etwa so viel wie „Weg der leeren Hand“ bedeutet und somit die gleiche Bedeutung besitzt wie das japanische Wort „Karate“. Bis in die 60er Jahre wurde diese Art des „Koreanischen Karate“ unterrichtet.

Der Name Taekwondo wurde zwar bereits 1955 kreiert, war allerdings bis in die 60er Jahre nicht besonders weit verbreitet und wurde erst 1965 geläufig, als die Korean Taekwondo Association und nur kurze Zeit später, im Jahre 1967, der Deutsche Taekwondo –Verband gegründet wurde.

Die Internationale Taekwondo Federation (kurz ITF) wurde 1966 ins Leben gerufen, unter anderem mit den Gründungsmitgliedern Arabien, Deutschland, Italien, den USA und anderen.

Im März 1971 wurde die Kampfkunst dann von dem Präsidenten Park-Chung-hee zu einem koreanischen Nationalsport erklärt.

Wie in anderen asiatischen Kampfsportarten, wird auch beim Taekwondo der Rang eines Kämpfers anhand der Farbe seines Gurtes angezeigt. In Deutschland reichen die Farben von weiß über gelb, grün, blau, rot bis hin zu dem schwarzen Gurt.