Sowohl das Thai- als auch Kickboxen und die Martial Arts allgemein sind schwer im Kommen. Immer mehr TV Sender übertragen die Kämpfe. In dem lange Zeit von Asiaten dominierten Sport kommen immer mehr Europäer und Amerikaner zu Erfolgen.

 

Anders als beim klassischen Boxen haben die Kickboxer beim Kampf keine Schuhe an und auch wesentlich leichtere Handschuhe. Dennoch ist die richtige Ausrüstung wichtig, wenn es um das Training geht. Training beim Thaiboxen besteht nämlich nicht nur aus Übungen im Ring, sondern auch aus regelmäßigen Läufen. Wer einmal ein Muay Thai Camp besucht hat, wird sich erinnern, wie wichtig es ist, einen bequemen und guten Schuh zu haben, der auch nach einem stundenlangen Jogging noch komfortabel sitzt und nicht drückt. Die Laufübungen sind deshalb ein so wichtiger Teil, weil sie Kondition aufbauen. In den klassischen Ausbildungsstätten in Asien kann man am Morgen Gruppen von Läufern am Strand sehen, die in Boxerhosen und Sportschuhen, meist sogar mit bloßem Oberkörper am Strand entlang laufen. In Europa und den USA wird je nach Wetterlage entweder auf Asphalt oder auf Naturwegen gelaufen oder aber auf einem Laufband trainiert. Auch hier ist es wichtig, jeweils die passenden Laufschuhe bereit zu haben.

 

Schuhe schützen vor allem die Haut

 

Aber auch beim Mattentraining werden die Füße heute im Training durch spezielle Schuhe geschützt. Viele Sportler wollen vermeiden, dass ihre Füße schmutzig werden, dass sie gerade im Winter zu schnell abkühlen oder dass es im Training zu einer Verletzung kommt. Die Spezialschuhe für Sportler im Martial Arts Bereich sind meistens aus dünnen Leder und haben eine dünne, aber auch hohen Beanspruchungen widerstehende Sohle, die sich an den Fuß anschmiegt. So kann der Sportler die ganze Bandbreite an Kicks üben, ohne aber sich der Gefahr von Hautverletzungen aussetzen zu müssen.

Beim reinen Training mit den Händen und Fäusten benutzen viele Thaiboxer klassische Boxschuhe, um die Fußstellung zu trainieren, aber auch hier die Füße zu schützen. Gerade die Zehenbereiche sind verletzungsanfällig, gleiches gilt für die Haut am Spann, die schnell einen Riss bekommen kann. Ein Schuh schützt den Fuß und beschert dem Sportler ein unbeschwertes Training.

Halt ist wichtig

Bei Übungen wie Seilspringen bevorzugen Thai- und Kickboxen ebenfalls oft Sportschuhe, weil diese die Gelenke bei den Sprüngen schonen. Außerdem geben sie dem Fuß besseren Halt und beugen so Verletzungen des Fußgelenks vor. Mancher Sportler, der barfuß trainierte und sich den Fuß bei Aufkommen verknackst hat, bereute, keine Sportschuhe verwendet zu haben.

Die Schuhe für das Kampfsporttraining müssen vor allem leicht sein und dürfen das Fußgefühl nicht beeinträchtigen. Schuhe für das Ausdauertraining hingegen müssen den Fuß gut abfedern, ihm Halt geben und auch wasserabweisend sein, wenn man einmal im Regen läuft oder in eine Pfütze tritt. Geeignete Sportschuhe für den Kampfsport, aber auch andere Sportarten kann man heute einfach übers Internet bestellen.