Beim Karate, was übersetzt so viel wie „leere Hand“ bedeutet, handelt es sich um eine japanische Kampfkunst, deren Geschichte sich bis ins 19. Jahrhundert zurückverfolgen lässt.

Die Kampfkunst basiert vor allem auf dem Einsatz verschiedener Schläge, Tritte sowie Stoß- und Blocktechniken. Zudem gehören auch eine Reihe von Hebel- und Wurftechniken zum Repertoire der Karate-Techniken.

Während des Trainings wird beim Karate insbesondere die körperliche Kondition trainiert, da die Techniken vor allem Beweglichkeit, Schnellkraft sowie Belastbarkeit voraussetzen. Dabei spielt auch das Abhärten der Gliedmaßen eine wichtige Rolle, mit dem Ziel einen Bruchtest, bei dem Bretter oder Ziegelsteine zerschlagen werden müssen, zu bestehen.

Während des Trainings sowie auch bei den Wettkämpfen, tragen die Kämpfer beim Karate einen sogenannten „Gi“, welcher aus Baumwolle gefertigt wird und aus weißen einer Jacke, die „Uwagi“ genannt wird, sowie aus einer weißen Hose, mit dem Namen „Zubon“, besteht.

Daneben tragen die Kämpfer, wie in vielen anderen asiatischen Kampfkünsten, einen Gurt, den sogenannten „Obi“.

Dieser variiert farblich je nach Rang, wobei die Farben von Weiß, über Gelb, Orange, Grün, Blau-Violett, Blau und Braun bis hin zu Schwarz reicht. Zum Erlangen eines höheren Rangs muss zuvor stets eine Prüfung abgelegt werden, die einem festgesetztem Schema folgt.